Die Parabel von der Pipeline
Vor vielen hundert Jahren wurden in einem Dorf in Süditalien zwei Wasserträger gesucht. Sie sollten die Versorgung des Dorfes mit Wasser sicherstellen. Der eine erfüllte seinen Job und bekam für jeden Eimer pünktlich seinen Lohn (den er abends in der Taverne gerne wieder ausgab). Der andere baute nach Feierabend an einer Pipeline. Die Leute lachten ihn aus, weil er noch nach Feierabend arbeitete.
Nach einem Jahr harter Arbeit, hatte er die Hälfte der Leitung fertig gestellt. Weil er das Wasser bereits umgeleitet hatte, musste er auch nur noch die Hälfte des Weges die Eimer tragen.
Sein Freund, der Wasserträger, schleppte noch immer tagsüber die Eimer und sich selbst jeden Abend in die Gaststätte. Es vergingen noch einige Monate und dann hatte der Pipeline-Bauer seine Leitung fertig gestellt.
Keiner der Dorfbewohner lachte mehr. Sie bewunderten seine Weitsicht, seinen Mut und sein Durchhaltevermögen. Und, er bekam noch immer für die Maßeinheit eines Eimers seine Entlohnung, obwohl er längst keine Eimer mehr schleppen musste.
Statt dessen widmete er sich seinen Vorlieben, seiner Familie, er tat Gutes für die Dorfgemeinschaft und eines Tages zog er aus, um weiteren Menschen das Pipeline-Bauen zu zeigen ...
Die ganze Geschichte können Sie sich hier downloaden: